»IDEALE LANDSCHAFTEN«
Thomas Becker | Malerei
Thomas Beckers Lebensthema ist das weite Feld der Landschaftsdarstellung, welches er seit 30 Jahren beackert. Thomas Becker erwandert ausgewählte Kultur- und Urlandschaften mit der Kamera. Im Atelier werden dann die fotografischen Skizzen in althergebrachter Maltechnik in Öl auf Leinwand in einem wochenlangen
Malprozess zu Stellvertreterbildern für unsere Landschaften erhöht.
Die traditionelle Maltechnik zwingt zu Ruhe und Bedächtigkeit. Dieser anachronis-tische Malprozess mit seiner entschleunigten Arbeitsweise bildet einen Kontrapunkt zur gegenwärtigen inflationären digitalen Bildproduktion.
Die „Ideale Landschaftsmalerei“ des 17. und 18. Jahrhunderts inspirierte Thomas Becker zu einer formalen und inhaltlichen Erneuerung: Seine „Idealen Landschaften“ zeigen in zutiefst romantischem Empfinden eine sich selbst überlassene Naturwelt, in der sich Zeugnisse des Menschen schon längst verflüchtigt haben. Die Natur ist wieder sich selbst überlassen, sie ist ganz bei sich und somit ohne Sinn oder Zweck.
„Ideale Landschaft“, die Thomas Becker auf seinen Bildern erforscht, liegt jenseits unserer Zeit- und Kulturzonen. Sie ist unsere Herkunft und Zukunft.
Eine künstlerische Annäherung ist ein Blick über die Grenze menschlichen Terrains. Beckers „Ideale Landschaften“ sind Fensterbilder: Sie ziehen den Blick in die Tiefe des Bildraumes. Keine Figur, kein Ding hindert den Sog des Blickes in die Tiefe des Bildgrundes. Nicht nach bloßen Abbildern wird gesucht, sondern nach Sinnbildern für eine jedes menschliche Maß übersteigende Welt.
»INTELLIGENTES LEBEN«
Anni Arffmann | Malerei & Skulptur
Die neue Serie der bildenden Künstlerin Anni Arffmann untersucht die Menschheit anhand anderer Spezies – beispielsweise durch Pflanzen-Mensch-Hybride, die möglicherweise einer Welt angehören, in der es keine Menschen mehr gibt.
Die Pflanzen erinnern sich an menschliche Eigenschaften oder verkörpern diese.
Die Werke thematisieren ökologische Trauer, Erinnerung und Hoffnung und regen Diskussionen über Empathie zwischen den Arten und den Einfluss des Menschen auf die Umwelt an.
Arffmanns neueste Werke sind geprägt von ihrem Interesse an der Intelligenz der Pflanzen und der langfristigen Perspektive, die den Menschen als Spezies offenbar fehlt. Besondere Inspiration fand sie in den Schriften des Pflanzenneurobiologen Stefano Mancuso. Mancusos Ansichten über die Kommunikation, das Gedächtnis und die Anpassungsfähigkeit von Pflanzen haben ihren künstlerischen Ansatz zu pflanzenbezogenen Themen geprägt – nicht nur ästhetisch, sondern auch philosophisch, indem sie Pflanzen als intelligente Wesen behandelt.
In dieser Serie geht es nicht um botanische Genauigkeit, sondern um Symbolik und fantasievolle Empathie. Wie so oft verrät diese Empathie möglicherweise mehr über den Empathen als über das Objekt selbst. Die Werke beziehen sich auf mittel-alterliche Kräuterbücher, in denen Pflanzen menschliche Eigenschaften und Bedeutungen zugeschrieben wurden.
Arffmanns Werke verbinden Aquarellmalerei, Papierkunst und skulpturale Elemente. Sie verwendet lasergeschnittene Holzsockel, über die sie mit Aquarellfarben bemaltes japanisches Papier spannt. Licht durchdringt die Werke und offenbart ihre Struktur und ihre inneren Bilder. Sie sind von historischen botanischen Illustrationen und japanischen Papierschirmen beeinflusst, behalten jedoch ihre eigene unverwechselbare Form.
Anni Arffmann arbeitet in einer Vielzahl von Disziplinen, darunter Malerei, Papierkunst, ortsspezifische Kunst und Kunst im öffentlichen Raum. Außerdem hat sie mehrere gemeindebasierte Kunstprojekte geleitet. Ihre Kunst hat einen leicht existenziellen Unterton und zeigt ein ständiges Interesse an den seltsamen Nuancen der menschlichen Natur.
Arffmanns Werke wurden in mehreren Museen und Galerien in Finnland ausgestellt, darunter in den Kunstmuseen von Oulu, Lahti und Lapua sowie im Arktikum in Rovaniemi. Ihre Werke wurden auch in Gruppen- und Duoausstellungen in Deutschland, Frankreich, Belgien, Slowenien, Österreich und Schweden gezeigt. Anni Arffmanns Werke befinden sich in Privatsammlungen sowie in den
Sammlungen der Stadt Oulu und des Kunstmuseums von Oulu. Ihre öffentlichen Kunstwerke sind im Zentralkrankenhaus von Kainuu, im Universitätskrankenhaus von Oulu und in der Kindertagesstätte Heinätori in Oulu zu sehen.
RÜCKBLICK
»KUNST AUS FINNLAND«
Kristina Isaksson | Malerei
& Maija Lappalainen | Zeichnungen
Nach einer längeren Pause zeigt der Kunstraum Malerhof Voigtholz wieder finnische Kunst. Die ersten Künstler kommen aus der südwestlichen Küstenstadt Turku, der ehemaligen Hauptstadt Finnlands.
Die Ausstellung von Kristina Isaksson und Minna Maija Lappalainen ist eine Kombination aus farbenfrohen Gemälden und fein abgestimmten Pastellarbeiten.
Kristina Isaksson malt abstrakte Landschaften auf expressive und intuitive Weise.
Ihre Arbeiten basieren auf Erfahrungen und Erinnerungen an die skandinavische Natur und spiegeln eine emotionale Verbindung zur Natur wider. Ihr Medium sind pigmentbasierte Acrylfarben auf Leinwand.
Minna Maija Lappalainen arbeitet mit Zeichnung, Malerei und Skulptur. Für den Kunstraum Malerhof hat sie Kohle-Pastell-Gemälde und Zeichnungen älterer Frauen mitgebracht. Ihre Arbeiten sind sehr intim und enthalten auch autobiografische Elemente. Lappalainen verwendet seidig glattes Skizzenpapier, das es ihr ermöglicht, lebendige transparente Farben mit intensiven und kraftvollen Zeichnungen zu kombinieren.
Als junge Kunststudenten zeigten sowohl Isaksson als auch Lappalainen Interesse an deutscher Kunstgeschichte, insbesondere an der Romantik und dem Expressionismus der 1920er Jahre, was sich auch in ihren späteren Werken niederschlug. Ihre gemeinsame Vision von Kunst ist Integrität und Bescheidenheit, was in diesem Fall bedeutet, sich am Material zu orientieren, eine intensive Beziehung zur Farbe zu pflegen und schließlich die Unebenheiten und Zufälligkeiten in ihrem Arbeitsprozess zu akzeptieren.
Isaksson und Lappalainen teilen sich seit langem Atelierräume, aber dies ist ihre erste gemeinsame Ausstellung.
Minna Maija Lappalainen | Zeichnungen
»Noch bunt hinter den Ohren«
Meike Töpperwien | Zeichnungen & Bücher
Vom 10.05. bis 18.05.2025 stellt die Kinderbuchillustratorin Meike Töpperwien ihre Zeichnungen und Bücher im Kunstraum Malerhof Voigtholz aus.
Die Ausstellung mit dem Titel »Noch bunt hinter den Ohren« wird am 10.05 2025 um 16 Uhr mit einer Vernissage eröffnet.
Meike Töpperwiens liebevoll-schrägen Illustrationen sind oft bunt, meistens lustig und vor allem zeitgemäß.
Bei ihrer Arbeit, der Umsetzung und Weiterentwicklung der Texte und Inhalte in eine humorvolle Bildsprache ist es ihr besonders wichtig, die Vielfalt der Gesellschaft auch und gerade im Kinderbuch abzubilden, am liebsten in Kombination mit aktuellen Themen, die die junge Leser*innenschaft beschäftigt. Die Bandbreite ist groß, da geht es vom Kita-Alltag bis hin zur Generationen-Gerechtigkeit, aber auch Hundekrimis, Blaubeeren und Roboter finden ihren Platz.
Die Ausstellung zeigt einen kleinen Einblick in die (Auftrags-) Arbeitswelt, aber auch freie zeichnerische Arbeiten der Illustratorin. Sie zeichnet sowohl mit Stiften und Farben ganz klassisch auf Papier als auch digital am iPad. Dabei spielt sie gerne mit Farben und Formen und so gut wie immer sind Charaktere ihr Hauptmotiv, Bildwesen in jeglicher Form.
Meike Töpperwien wurde 1979 in Göttingen geboren und hat nach der Schule Design an der HBK in Braunschweig studiert. Seit ihrem Diplom im Jahr 2006 arbeitet sie als freiberufliche Illustratorin und Grafikerin. Sie illustriert hauptsächlich Bücher für Kinder und Jugendliche und ihre Illustrationen sind u. a. bei Beltz & Gelberg, Klett Kinderbuch, Carlsen, Gerstenberg, Oetinger, CalmeMara, in der Gecko Kinderzeitschrift sowie dem Tulipan Verlag erschienen.
In Braunschweig arbeitet sie oft und gerne mit dem Staatstheater zusammen. Dort zeichnet sie zum Beispiel bei einigen Kinderkonzerten live auf der Bühne, während das Staatsorchester dazu spielt.
Nejla Gür | Malerei
Nejla Gür | Malerei
Malerei von NEJLA GÜR & Objekte von HASAN FUAT SARI
Die türkisch-deutsche Künstlerin Nejla Gür aus Braunschweig stellt zum wiederholten Mal im Kunstraum aus. Sie wurde 1952 geboren und wuchs an der Ägäischen Küste direkt am Meer auf.
In ihren Werken spürt man die Vielfältigkeit ihrer Herkunft, viele ihrer Motive erwachsen aus der engen Verbundenheit zum Element Wasser, dem Ursprung des Lebens. Die Werke Gürs kommen häufig mit wenigen kräftigen Pinselstrichen in Farbe und Führung aus, meist auf schlichtem Untergrund, der im besten Sinne den einfachen und klaren Aussagen ihrer Werke entspricht.
Gür lebt und arbeitet seit 1979 als Künstlerin in Braunschweig. Studienreisen führen sie in verschiedene Länder und sie übernimmt dann einen Lehrauftrag an der HBK Braunschweig. Gür stellte u. a. in Frankreich, Ankara und Cuba aus. Sie arbeitet in sozialen Projekten im Migrantenbereich und mit Jugendlichen.
Hasan Fuat Sari, der "türkische Finne" wurde 1953 in Tarsus/Türkei geboren und zog 1980 nach Turku/Finnland. Sari studierte Kunst in der Türkei und in den Niederlanden. Er arbeitet als Skulpteur, Maler und lehrte an der Kunsthochschule in Turku. Er hat viel und gern mit anderen Künstlern zusammengearbeitet, die Aufzählung seiner Ausstellungen ist sehr umfangreich.
Sari ist ständig unterwegs in ganz Europa, immer mit dem Auto.
Sari: "Autofahren ist eine Performance. Ich esse, lese und träume dabei."
Man könnte ihn als "CrossCulture-Künstler" bezeichnen. Seine Arbeiten haben sowohl etwas Durchdachtes, als auch einen großen Freiraum der eigenen Vorstellungen des Betrachters. Sari verkörpert die Fruchtbarkeit des interkulturellen Austauschs, der der Schlüssel zum heutigen Europa ist.
Er stellt nun schon des dritte Mal seit 1999 im kunstraum-malerhof-voigtholz aus und war auch stets Berater und Inspirator für den Kunstraum.
Hasan Fuat | Sari Objekt
Malerei von Anke Engelmann
Re - shaped, so der Titel der Ausstellung von Anke Engelmann vom 23. - 24.09.2023 im Malerhof Voigtholz. Die Künstlerin, Jahrgang 1968, lebt und arbeitet seit dreißig Jahren in Edemissen. Sie ist in ihrer Arbeit stark beeinflusst von ihrer unmittelbaren Umgebung und findet Inspirationen sowie Motive in den nahen Wäldern wie in Berkhöpen, dem Tadensen, dem Herzberg.
Im Lauf ihrer künstlerischen Entwicklung in den letzten acht Jahren, insbesondere der Sommerakademien der Hildesheimer Künstlerin Silvia Rose Krampe, hat Anke Engelmann ein Farbkanon entwickelt, der ihren Werken eine persönliche Prägung verleiht.
Ihre Arbeit beginnt mit der genauen Betrachtung der Umgebung und Landschaft, dem Aufnehmen der Formen, Farbflächen, Reflexionen, Lichteinfälle, Wiederholungen und Schraffuren. Grundlage größerer Bilder sind häufig Fotografien, Zeichnungen, Skizzen und Fundstücke. Wie in einer Echokammer entstehen über Prozesse des Extrahierens, Verdichtens, der Dekonstruktion und Rekonstruktion von Flächen und Linien Strukturen hier Bilder, welche den künstlerischen Fokus von Engelmann zeigen.
Am 23.09. um 16 Uhr ist in einer Vernissage mehr zu erfahren.
Wer seine Umwelten einmal anders oder neu sehen möchte oder überhaupt einen Zugang zur Natur hat, sollte den Termin schon mal vormerken.
23. September 2023 | 11 bis 18 Uhr
23. September 2023 | 16 Uhr Vernissage
24. September 2023 | 11 bis 18 Uhr
14. + 15. August 2021 | 11 bis 18 Uhr
21. + 22. August 2021 | 11 bis 18 Uhr
22. August 2021 | 16 Uhr Finissage
11. Kunstpfad Peine 2021 | acht KünstlerInnen an fünf Orten
Malerei und Grafik von Volkmar Jesieck
Malen, Gouache, Aquarell, Acryl, Öl, Kreide, Kohle etc. auf Leinwand, Papier, Pappe, Stoff, …
Experimente mit Material und Technik, Collagen, eigene Fotos und Drucke, die wiederum collagiert werden, Décalcomanie, Skizzen und Fragmente plastizieren, Bildhauerei, Holz, Stein, Ton, Stahl, … das sind die Ausdrucksmöglichkeiten, die Volkmar Jesiek mit Leidenschaft nutzt, um die Themen, die ihn beschäftigen, die nach außen drängen und nach Gestaltung rufen, künstlerisch umzusetzen.
Da er die Erfahrung macht, dass diese Ausdrucksmöglichkeiten persönlichkeits-bildend und stärkend sind, dass sie tiefgreifend Kommunikationsmittel sein können und ganz einfach glücklich machen, setzt er diese Möglichkeiten auch in soziokulturellen Projekten ein, arbeitet mit Menschen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichen Ausgangschancen, um ihnen diese Wege zu eröffnen.
Nach dem Kunststudium hat Volkmar Jesiek auf viele verschiedene, immer auch kreative Arten sein Geld verdient. Im Jahr 2012 hat er den Sprung gewagt und sich entschlossen, als freischaffender bildender Künstler zu leben.
14. + 15. August 2021 | 11 bis 18 Uhr
21. + 22. August 2021 | 11 bis 18 Uhr
22. August 2021 | 16 Uhr Finissage
11. Kunstpfad Peine 2021 | acht KünstlerInnen an fünf Orten
Skulpturen von Dolores Flores
Das Werk der interdisziplinär arbeitenden Künstlerin und Musikerin umfasst sowohl Skulpturen, Leuchtobjekte, Installationen, Gedicht - Text- Relief, Videoarbeiten, Musik und Vokal – Performance.
"Ich arbeite als Holzbildhauerin seit 1986. Alle Skulpturen sind aus Vollholz gefertigt. Ob mit Schnitzeisen gehauen, mit der Ketten-säge bearbeitet oder dünnes Holz gebogen und geformt. Durch die verschiedenen Bearbeitungen entstehen unterschiedliche Strukturen, Formen und Oberflächen.
Durch Anwendung traditioneller Techniken der Fassmalerei und der Metallisierung durch Blattmetalle werden die Oberflächen gestaltet.
Mein Focus liegt auf der Abstraktion und geometrischen Formen. Die Leichtigkeit in der Skulptur ist das zentrale Thema. Fließende durchbrochene, kompakte oder auch organische Formen, ob zweiteilig oder mehrteilig. Die mehrteiligen Skulpturen können spielerisch und flexible auf unterschiedliche Weise zusammen-gefügt werden. Verdichtung der Oberflächen durch die Fassung der Oberflächen. Form und Struktur das Spiel des Lichts, Reflexionen auf den metallisierten Flächen, zeigen den Schwung der Bewegung.
Die Titel der Skulpturen und Bilder eröffneten schon in meinen frühen Arbeiten als textliche Ergänzungen eine weitere Ebene. Häufig verwendete ich hier Zitate aus eigenen Liedertexten und Gedichten - Texten, die mein künstlerisches Schaffen in unter-schiedlicher Weise beeinflussten und die Arbeiten ergänzen."
(Dolores Flores, 2021)
Dolores Flores (b. 1964) ist mexikanischer deutscher Abstammung und in Kalifornien, U.S.A. aufgewachsen. Seit 1983 lebt und arbeitet sie in Berlin und Ahnsen. Sie ist Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler, Berlin (BBK).
Dolores Flores
Installationen und Objekte
"In allen meinen Arbeiten ist der narrative und kontemplative Aspekt von zentraler Bedeutung, unabhängig von dem gewählten Medium der Realisierung, sowie Begriffe wie „Entwicklung“, „Bewußtsein“ und „Individualität“ stehen im Vordergrund und werden ebenso fokussiert wie die individuelle Perspektive unter den Prämissen von Zeit und Vergänglichkeit." (Dolores Flores, 2018)
Marius D. Kettler
Malerei und Klanginstallationen
„Das Sein im Klang und in der Farbe ist meine Thematik. Farbklang und Klangfarbe; ein Wechselspiel zwischen Erweiterung und Gegenüberstellung. Malerei und Klang eröffnen im gegenseitigen Zusammenspiel einen andere Raum der Wahrnehmung, einer Enklave gleich, im physikalischen Raum. Sehen und Hören sollten wir nicht als Vereinigung zweier Gegensätze sehen.
... als gehe es um eine harmlose Zusammenfügung der ohnehin zusammenpassenden Sinne."
(Marius D. Kettler, 2017)
Oliver Völkening
Malerei und Zeichnungen
Der Edemisser Künstler Oliver Völkening präsentiert im Kunstraum Malerhof Voigtholz mit aktuellen Malereien und Zeichnungen neue Untersuchungsergebnisse, seine persönliche Sicht auf die Dinge des Alltags und die Natur. Wie ein Suchender im Zwiegespräch mit der Umgebung arbeitet Oliver Völkening mit Dokumenten, Fundsachen, Textfragmenten, Papieren auf Leinwänden und Holztafeln.
Er beobachtet und beschreibt.
Gewohnte Sichtweisen, Begriffe und Zusammenhänge der Welt werden hinterfragt, um den Geist, das Wesen der Dinge zu erforschen und den Betrachter einzubeziehen. Dabei werden Kontexte, Bedeutungen und Assoziationen in einen neuen, sinnlichen Zusammenhang gestellt.
www.oliver-voelkening.tumblr.com
Oliver Völkening
Vita Oliver Völkening
Seit 2002 Studienseminar an der Europäischen Kunstakademie Trier und der Internationalen Akademie für Bildende Kunst Dresden (u.a. bei Yolanda Tabanera, Madrid; Claude Mancini, Paris.)
Er ist Meisterschüler von Franziskus Wendels, Köln/ Daun (Eifel).
Deborah Uhde
Installationen, Video- und Filmarbeiten
„Thematisiert berührt meine Arbeit das menschliche Bewusstsein und gesellschaftliches Zusammensein. Verletzlichkeiten, kommunikative Schwächen und individuelle Haltungen liegen in meinem Fokus der Aufmerksamkeit Ich arbeite vornehmlich mit allen Medien. Mich interessieren dabei die qualitativen Unterschiede innerhalb des Imaginationsprozesses, der durch Bilder befeuert wird.” (Deborah Uhde)
Jens Isensee
Installationen, Videoarbeiten und Skulpturen
„Mein künstlerisches Arbeiten umkreist die Kernbereiche interaktiver Videoinstallation und installative Plastik. Gemeinsam ist ihnen das Spiel mit dem immersiven und verlockenden Charakter des Virtuellen. Zumeist handelt es sich um Objekte und Installationen, die einen materiellen Teil haben, der aus vergänglichen und fragilen Elementen wie Karton und Kunststoff konstruiert wurde. Mir geht es darum, mit diesen visuellen und technischen Möglichkeiten neuer Medien konfrontierend zu arbeiten." (Jens Isensee)
Jani Rättäy | Bildhauer, Finnland, 2004
Erika Adamsson | Malerin, Finnland, 2004
Mika Natri | Bildhauer, Finnland
Pamela Levy | Malerin, Israel
Eric Vanounou | Maler, Israel
Sanna Syvänen | Malerin, Finnland, 2006
Paula Ollikainen | Malerin, Finnland, 2006
Peter Conrad Beyer | Filmemacher, Braunschweig, 2006
Aila Tikkala | Malerin, Finnland, 2007
Paula Väinämö | Malerin, Finnland, 2007
Vlady Bystrov und Sergey Letov | Musiker, Moskau, 2009
Henryka Thamm | Bildhauerin, Meine, 2009
Ingo Lehnhof Maler | Braunschweig, 2012
KM Twinn | Bildhauer, Braunschweig, 2012
Deborah Uhde | Künstlerin, Braunschweig, 2014
Jens Isensee| Künstler, Braunschweig, 2014
Katja Warzecha | Malerin, Braunschweig, 2015
Sefia Ditschke | Fotografin, Peine, 2015
Oliver Völkening | Maler, Peine, 2016
Dolores Flores | Künstlerin, Berlin, 2018
Marius D. Kettler | Maler und Klanginstallateur, Berlin, 2018
Hasan Fuat Sari | Bildhauer, Turku / Finnland
Jukka Vikberg | Bildhauer, Finnland
Kimmo Ojaniemi | Bildhauer, Finnland
Petri Hytönen | Maler, Finnland
KM Twinn | Bildhauer, Braunschweig
Nejla Gür | Malerin und Zeichnerin, Braunschweig
Rosi Marx | Malerin und Bildhauerin, Braunschweig
Monika Gralher | Malerin, Gifhorn
Omar Hamdi Malva | Maler, Wien
Camilla Björkmann | Bildhauerin, Finnland
Heli Mäki-Arvela | Malerin, Finnland
Pia Bartsch | Fotografie, Assemblagen, Finnland / Deutschland
Kai Alexander Järvenpää | Maler, Finnland
Jorma Hyttinen | Maler, Finnland
Sinikka Mäki-Lertola | Bildhauerin, Finnland
Mika-Matti Nieminen | Maler, Finnland
Matti Helenius | Maler, Finnland
Martin Hearne | Bildhauer, Bradford / England
© Alle Rechte vorbehalten